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Übliche Produktionsverfahren (Musikproduktion)

Overdubbed Recording
Nach der Erstellung eines „Klicktracks“ (Preproduction), spielt jeder Musiker seine Spuren einzeln, nacheinander ein.
Der „Klicktrack“ dient zur Orientierung für den ersten, ordentlich einspielenden Musiker und besteht in den meisten Fällen
aus einer Gitarrenspur (Pilotgitarre), welche über ein nach dem Songtempo programmierten „Metronom“ aufgenommen wird.
| Vorteile: |
- Individuelle Recordingzeit (nicht alle Musiker müssen anwesend sein).
- Schwer zu spielende Passagen können mehrmals versucht und ausgebessert werden.
- Bietet Freiraum zur Gestaltung der Produktion
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| Nachteile: |
- Eher Zeitintensiv (Kosten)
- „Feeling“ geht verloren
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Live Recording
Alle Musiker spielen gleichzeitig in getrennten Räumen oder wie in einer richtigen Livesituation in einem großen Aufnahmeraum.
| Vorteile: |
- Wenn die Band gut eingespielt ist, erhebliche Zeitersparnis!
- Feeling bleibt Erhalten
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| Nachteile: |
- Übersprechen zwischen den einzelnen Instrumenten (z.B. Gitarre im Overhead…)
- Timeprobleme
- Alle Musiker müssen fehlerfrei spielen
- Beim Recording in verschiedenen Räumen geht trotz der Livesituation oft das Feeling verloren.(ungewohnte Situation für die Musiker!)
- Veränderung des Arrangements im Nachhinein nur noch bedingt möglich.
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Mischform live/overdubbed
Oftmals bewährt hat sich schon eine Mischung aus Overdubbed- und Liverecording.
Z.B. die Rhythmussektion (Drums, Bass und Rhythmusgitarre) spielen live zum Klick ein und ergänzen bzw. korrigieren ihre Spuren im Nachhinein ( Gitarrendoubbling, Leadgitarre, Solos)
Die anderen Instrumente (z.B. Keys, Brass, Vox) spielen overdubbes ein.
| Vorteile: |
- Das Grundgerüst ist relativ rasch eingespielt und es bleibt mehr Zeit für Feinheiten.
- Feeling bleibt erhalten
- Individuelle Recordingzeit
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| Nachteile: |
- Übersprechen (siehe Liverecording)
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